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Bin da

Ich wurde in eine Welt voller Ablehnung hinein geboren. Mein Vater suchte schon vor meiner Geburt das Weite, meine Mutter verschwand Stunden nachdem sie entbunden hatte ebenfalls. Nun lag ich also da, ich armer Wicht. Keiner der mich wollte! Insgesamt verweilte ich an die 8 Wochen im Krankenhaus, danach wurde klar, Mutter kommt nicht mehr, die Kleine kommt ins Heim.

 Ich wurde zur Adoption freigegeben. Und da ich ein äußerst hübsches Kind war, fanden sich als ich an die 10 Mon. alt war, auch schon bereitwillige Adoptiveltern. Wie dem auch sei, nach dem dt. Adoptionsgesetz werden vor der endgültigen Weitergabe in eine fremde Familie die eigenen Verwandten nochmals befragt, ob sich nicht doch einer erbarmt, sich der Kleinen anzunehmen.

Die Schwestern meiner Mutter leisteten Überzeugungsarbeit bei meiner Großmutter mütterlicherseits und mit 11 Monaten kam ich dann als Pflegekind raus aus dem Heim und rein in meine blutsverwandte Familie.

Ich war trotz allem ein unkompliziertes Kind, so sagt man. Habe ständig gestrahlt, gelacht und war schon damals sehr dickköpfig. Bis auf das ich mit 11 Monaten noch nicht einmal sitze konnte, das lag an der fehlenden Zuwendung im Heim, war ich ein ganz normales Kleinkind.

Wie viele andere auch, kann ich mich nicht an alles mögliche erinnern in dieser Zeit, meine Erinnerung geht aber trotzdem erstaunlich weit zurück. Ich kann heute noch vor mir sehen wie ich laufen lernte. Ich muss schon jenseits der 1 Jahresmarke gewesen sein, da ich ja körperlich ein wenig unterentwickelt war. Es war im Garten unseres Hauses, ich hielt ein Seil in der Hand. Ganz fest in der klitzekleinen festen Hand. Das andere Ende des Seiles teilte ich mit meiner Tante Biggi. Man erzählte mir, dass ich eigentlich schon laufen konnte, ich aber immer  eine Hand etc. brauchte um das zu tun. Ohne Hand an der ich mich festhalten  konnte , setzte ich mich stur auf den Hosenboden. Also bediente man sich eines Tricks, und zwar die des Seiles. Um diese Erinnerung abzuschließen, ich weiß nur noch wie ich weiter stapfte, mit dem Seil in der Hand bis ich irgendwann mal sah, dass meine Tante nicht mehr am Seilende war. Das war der Tag an dem ich Laufen lernte. 

1.2.15 23:20
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Monika / Website (10.2.15 12:33)
...du bist LIEBE!
ich mag die Texte von Osho sehr:
Es ist wichtiger, wirklich zu leben, als das eigene
Leid zu verhindern. Leben geht nicht ohne Risiko
und nicht ohne den unbedingten Willen, radikal zu
sich selbst zu stehen. Auch lieben heißt leiden,
menschliche Gefühle sind ein furchtbares
Geflecht, ein tiefer Sumpf und nur, wer sich da
hinein wagt und im Dreck wühlt, kann wirklich
leben. Ich wollte das lange nicht wahr haben,
inzwischen weiß ich, dass es stimmt.

„Selbstbewusst leben bedeutet für mich, dass ich
mir, meiner Persönlichkeit, meinen Wünschen und
Träumen, meinen Stärken und Schwächen,
meinen Interessen, meinen Werten, die mich
prägen, und auch meinem Körper bewusst bin und
versuche, im Einklang mit mir selbst zu leben. Ich
glaube, dass nur dies der Schlüssel für ein
glückliches und zufriedenes Leben sein kann.


Im Buch „Mut“ erzählt Osho die Geschichte vom
Mann, der eines Abends auf einem Spaziergang
vom steilen Weg abstürzt und sich grad noch an
einem Strauch festhalten kann bevor er in die
Tiefe stürzt. In panischer Angst klammert er sich
an den Ästen und an seinem Leben fest.
Irgendwann in der Nacht ist seine letzte Kraft
aufgebraucht und er kann einfach nicht mehr
länger halten, so lässt er endlich los und fällt. Er
fällt aber keinen Meter tiefer, da sich gerade unter
ihm ein Absatz befindet, den er aber im Dunkeln
nicht sehen konnte. OSHO sagt sei mutig. Wage
etwas, Du kannst nichts verlieren.“








Marita / Website (23.10.16 07:39)
Guten Morgen liebe Monika,

gerade habe ich einen Teil Deines Lebens hier gefunden und es isr schön wie Du Dich gerappelt und gefunden hast.
Bin selber auf der Suche etwas noch zu machen,aber ich weiß noch nicht wie genau.
Aber mein Thema ist im Moment "Freundin" finden und hin und wieder zusammen zu dein, Reden, spazieren und sich stärken.Habe fest gestellt das es hauptsächlich auf den Seiten um Sex geht, ich meine aber Freundschft.Ich selbst bin 66 Jahre und lebe im Harz mit einem Schweizer Mann zusammen.Vielleicht kann ich einen Blog erstellen und so u.a.auch Menschen kennen lernen, die auch Einsamleit wie ich mögen und dennoch Freunde brauchen um sich etwas mehr ganz zu fühlen.
Könntest Du mir einen Tipp geben? Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir mit Deinen Lieben-
Herzlichen Gruß Marita

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